Danke Heiner Soffel!

Mit einem weinenden und einem lachenden Auge blickt der KJR auf die letzten Monate des Jahres 2020 zurück. Neben der Freude über die gelungene Weihnachtspackerlaktion steht der Abschied von Vorstandsmitglied Heiner Soffel.

„Das war ein gelungener Jahresabschluss.“ Bernhard Eiglsperger, Vorsitzender des Kreisjugendrings, ist zufrieden. Wie er freuten sich in der jüngsten Videokonferenz die Vorstandsmitglieder vor allem über die große Resonanz auf ihre Aktion „Weihnachten im Päckchen“. Zweimal wäre im Advent in den Räumen des evangelischen Gemeindezentrums „In der Weihnachtsbäckerei“ angesagt gewesen. Wegen Corona mussten diese Aktionen jedoch abgesagt werden. Stattdessen haben die Verantwortlichen eine Alternative auf die Beine gestellt. Mit „Weihnachten im Päckchen“ wollte der Jugendring Kinder im Alter von vier bis zehn Jahren die Adventszeit verschönern (wir berichteten).

„Und das ist bestens gelungen“, zieht Eiglsperger Bilanz. Das zeigen die vielen positiven Rückmeldungen von Eltern und Kindern. Diese konnten sich bei der Geschäftsstelle des Kreisjugendring melden und bekamen mit der Post ein Päckchen zugeschickt. In diesen befanden sich für jedes Adventswochenende Bastelideen, Lieder, Plätzchenrezepte und Geschichten zur Vorbereitung auf die Weihnachtszeit. „Gefüllte Packerl haben wir genügend“, hieß es zu Beginn der Aktion. Und da hätten sich die Verantwortlichen beinahe getäuscht.

Angedacht und vorbereitet waren 60 Stück. Dann wurde die Aktion auf der Landkreisseite der PNP angekündigt. „Ab da stieg das Interesse sprunghaft an“, sagt Eiglsperger. So musste fast im Akkord noch Mal kopiert, eingetütet und Material verpackt werden. Schlussendlich wurden 220 Packerl verschickt.

Dabei wurden keine großen Geschenke oder Highlights versandt. „Bei vielen kam einfach ganz toll an, dass jedes Kind ein eigenes Packerl per Post bekommen hat“, sagt Heublhuber. Ihr Dank galt hier der ehemaligen Geschäftsführerin Patricia Brunner, die auch nach ihrem Abschied den KJR beim Versand und Verpacken kräftig unterstützt hatte.

Längst im Blick hat die Spitze des Kreisjugendrings das 2021. Das neue Programm steht! Wie Vorsitzender Eiglsperger sagte, habe man das Programm um eine weitere Maßnahme in Kooperation mit der Offenen Behindertenarbeit (OBA) erweitert. Im Juni geht es gemeinsam auf den „Digitalen Waldlehrpfad“ im Bürgerwald Eggenfelden. „Nun hoffen wir nur noch, dass wir alle gemeinsam die Pandemie in den Griff bekommen und unsere Aktionen wieder in Präsenz abhalten können“, so Eiglsperger.

Dank sprach er dem ausgeschiedenen Vorstandsmitglied Heinrich Soffel aus. Mit großem Bedauern verabschiedete der KJR-Vorsitzende den evangelischen Pfarrer. Seit 2015 saß er im Vorstand. Im März aber verschlägt es ihn als Pfarrer nach Oberbayern. „In Heinrich Soffel bekommen die Evangelischen im schönen Dekanat Bad Tölz einen Menschen mit einem großen Herz für alle Menschen, mit Weitblick und viel Lust auf die Gestaltung zukünftiger Kirchenfragen“, hieß es in der Pressemitteilung der evangelischen Kirche Bayerns. „Leider verliert damit der KJR Rottal-Inn dann solch einen Menschen“, meinte Eiglsperger.

Eine gute Nachricht hatte er dagegen für die Jugend des Spielecafés der Generationen. Nachdem die 40 Delegierten in der Vollversammlung Mitte November einstimmig empfohlen hatten, die Gruppierung aufzunehmen, hat Anfang Dezember der Strukturausschuss des Bayerischen Jugendrings (BJR) getagt. Die Jugendgruppe wird künftig beim BJR unter der Mitgliedsnummer 1535 geführt und ist nun auch offiziell Mitglied beim Kreisjugendring. Damit erhält die „Vereinsjugend des Spielecafés der Generationen – Jung und Alt spielt“ ab der kommenden Vollversammlung eine Delegiertenstimme.