Frühjahrsvollversammlung des KJR

Zufriedene Gesichter bei der Frühjahrsvollversammlung des KJR bei (von links) Maximilian Reiser von der DPSG Pfarrkirchen, KJR-Geschäftsführerin Patricia Brunner, KJR-Vorsitzender Bernhard Eiglsperger, stv. Leiterin des Amtes für Jugend und Familie Sabine Steiner, stv. KJR-Vorsitzende Elisabeth Heublhuber und Barbara Ender von der DPSG Pfarrkirchen.

Zufrieden zeigte sich nach der Frühjahrsvollversammlung KJR-Vorsitzender Bernhard Eiglsperger. 32 Delegierte der Jugendverbände des Landkreises Rottal-Inn und mehrere Besuchern waren in den evangelischen Gemeindesaal in Pfarrkirchen gekommen. Sein besonderer Gruß galt Sabine Steiner, der stellvertretenden Leiterin des Amtes für Jugend und Familie, der Kommunalen Jugendarbeiterin Isabella Maier und dem Jugendbeauftragten der Stadt Pfarrkirchen Simon Riedl.

„Ihr macht wertvolle Arbeit“, lobte Steiner die ehrenamtlichen Delegierten und Vertreter der Rottaler Jugendverbände in ihrem kurzen Grußwort. Vor allem die vielfältigen Möglichkeiten der Fortbildungen in der Jugendarbeit hob sie hervor. „2018 war ein ereignisreiches und richtungsweisendes Jahr“, betonte Elisabeth Heublhuber. Gemeinsam mit Geschäftsführerin Patricia Brunner blickte die stellvertretende Vorsitzende auf die wichtigsten Ereignisse und Inhalte des Vorjahres zurück. Vor allem die Anstellung der neuen Geschäftsführerin ab Oktober strich die stv. KJR-Vorsitzende heraus. „Seitdem haben wir viele Dinge intern neu geregelt“, so Heublhuber.

Traditionell standen als Übernachtungsmaßnahmen die Erlebnistage in den Osterferien und das Zeltlager im Sommer auf dem Programmzettel. Besonders hervor hob Brunner die Spielmobilaktion in 14 Gemeinden in den Sommerferien. Ein Highlight waren wieder die Spieletage mit knapp 2500 Besuchern, die gemeinsam mit der Kommunalen Jugendarbeit in Gern stattfanden. Zufrieden zeigte sich Heublhuber mit den Kooperationsmaßnahmen wie der Tagesfahrt und den Schlittentagen mit der Offenen Behindertenarbeit Rottal-Inn. „Hier soll der integrative Charakter gefördert werden“, betonte Brunner.

Natürlich bot der KJR in Zusammenarbeit im der Kommunalen Jugendarbeit wieder Schulungen und Seminare für Jugendleiter und Ehrenamtliche an. Heublhubers Dank galt vor allem Renate Harlander von der Kommunalen Jugendarbeit, die bis Brunners Anstellung für die pädagogische Betreuung der Maßnahmen verantwortlich war. Nicht unerwähnt ließ die neue Geschäftsführerin die gute Kooperation mit dem Amt für Jugend und Familie, dem Landkreis sowie Isabella Maier von der Kommunalen Jugendarbeit. Einen Dank richtete Heublhuber am Ende an die vielen Ehrenamtlichen, die im Landkreis mit den Jugendverbänden mit großem Engagement in der Jugendarbeit tätig sind.

Keine Probleme bei der Kassenprüfung der Jahresrechnung für das Finanzjahr 2018 hatten die Kassenprüfer Gerhard Schreiner von der Jugendfeuerwehr und Thomas Eiglsperger von der Bläserjugend.

Interessante Einblicke in die Arbeit der Pfadfinder boten die DPSG-Vorsitzenden Barbara Ender und Maximilian Reiser. Die Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) in Pfarrkirchen besteht derzeit aus knapp 160 Mitglieder. Der größte katholische Pfadfinderverband in Deutschland wurde 1929 gegründet. „In vier verschiedenen Gruppen werden altersgerechte Gruppenstunden angeboten“, erklärte Barbara Ender. Dies sind in Pfarrkirchen die Wölflinge (8 bis 10 Jahre), die Jungpfadfinder (10 bis 13 Jahre), die Pfadfinder (13 bis 16 Jahre) und die Rover (16 bis 20 Jahre). Begleitet werden die Kinder und Jugendlichen von knapp 40 erwachsenen Leiterinnen und Leitern. Bekannt sind die Pfarrkirchener Pfadis vor allem dank ihrer Aktionen, wie die beeindruckenden Zeltlager oder diverse naturnahe Projekte. Ebenso sind sie fester Bestandteil im Stadtbild Pfarrkirchens. Etwa der Teilnahme am Fronleichnamsfest oder beim Weihnachtsmarkt. Im Landkreis Rottal-Inn gibt es neben der Gruppe in Pfarrkirchen auch noch die DPSG Kirchdorf am Inn. Weitere Infos unter www.dpsg-pfarrkirchen.de oder www.pfadfinder-kirchdorf.de