Spielmobil 2018 – „Wundersam anders“ Finale in Hebertsfelden

Abschied vom Spielmobil nehmen die Kinder mit hinten (von links) stv. KJR-Vorsitzender Elisabeth Heublhuber und Spielmobilleiterin Christina nach der letzten Station in Hebertsfelden.

Mehr als zufrieden sind die Verantwortlichen des KJR mit der Spielmobil-Tour 2018. 311 Kinder in 14 Gemeinden waren mit dabei. Finanziell unterstützt wurde die Aktion auch heuer von der Sparkasse Rottal-Inn. „Die Kinder haben das Spielmobil mir großer Begeisterung angenommen“, zog Spielmobilchefin Christina Bauer zufrieden Bilanz.

Die Erzieherin ist seit zwei Jahren beim Kreisjugendring Rottal-Inn (KJR) für die beliebte Sommerferienmaßnahme verantwortlich. Drei Wochen lang macht seitdem das KJR-Betreuerteam je einen Vormittag in 14 Gemeinden des Landkreises Rottal-Inn Station. Den ersten Halt legte das Spielmobil heuer in Falkenberg ein. Danach folgten dreizehn weitere Orte bis schließlich in Hebertsfelden um 13 Uhr das letzte Kind abgeholt und das letzte Spiel aufgeräumt worden war. Am letzten Tag wurde auch der Teilnehmerrekord geknackt. „35 Kinder waren in Hebertsfelden dabei“, freut sich Elisabeth Heublhuber.  Von 8 bis 13 Uhr konnten Eltern ihre Kinder zur Betreuung vorbeibringen. Und für die war ein umfassendes Programm vorbereitet.

„Wundersam anders – müllchecker on Tour“, lautet heuer das Motto der Tour. Und dabei wurde kräftig mit Müll hantiert. „Wir haben richtig „Upcycling“, das bedeutet Wiederverwertung betrieben“, erklärt Bauer. Und so wurde aus einem spielerischen Vormittag auch gleich noch so ganz nebenbei Bildungsarbeit betrieben. „Kinder lernten dabei spielerisch noch richtige Mülltrennung kennen“, so die Spielmobilleiterin. Da wurde Altes und Nutzloses mit einem neuen Design zu etwas Nützlichem umgestaltet. „Umweltschonend, umweltfreundlich und einzigartig“, so Heublhuber.

Aber auch das weitere Programm konnte sich sehen lassen. So konnten die Kinder aus mehreren Angebotsbereichen auswählen. Angeboten wurden Basteltische, sportliche Bewegungsspiele oder eine Spielebox mit vielen Brettspielen. So ging es täglich bis zur ersten kleinen Brotzeitpause und anschließend bis zur Mittagspause. „Spielen ist nicht nur ein Zeitvertreib, sondern eine wichtige Zugangsweise für ganzheitliches Lernen“, erläutert Bauer die Pädagogik dahinter. Und diese sei heuer ganz besonders gut gelungen.

Nach der ersten Brotzeitpause folgten wieder gemeinsame Lauf- und Bewegungsspiele, die sich die Kinder wünschen durften. Aber auch zum Training von Körperbeherrschung und Geschicklichkeit war das Spielmobil mit Stelzen, Seilen und Bällen gut ausgerüstet. Ruhiger wurde es dann bei den Brettspielen und an den Basteltischen. „Die Kinder waren alle begeistert. Vor allem weil sie viel selbstständig spielen und basteln konnten“, meint Elisabeth Heublhuber, die stellvertretende Vorsitzende des KJR. Und weil Spielen und Kreativsein hungrig macht, gab es Mittags Würstel und Semmeln für die Kinder die zwischen sechs und zehn Jahre alt waren.

„Wichtig ist, dass die Kinder Spaß an der Aktion haben“, betont KJR-Vorsitzender Bernhard Eiglsperger. Und den hatten die jungen Besucher. Bis 13 Uhr konnten Eltern ihre Kinder spielen lassen. Und die waren in guten Händen. „Insgesamt bestand das Spielmobilteam aus 13 engagierten Betreuern und Betreuerinnen, von denen meist vier bis sechs vor Ort waren“, erklärt Heublhuber. „Einen herzlichen Dank“ richtete Eiglsperger an die 14 Gemeinden für die gute Zusammenarbeit. Ein ganz besonderer Dank galt heuer wieder der Sparkasse Rottal-Inn. Das Bankeninstitut trug mit ihrer Finanzspritze von insgesamt 2100 Euro wieder maßgeblich zur gelungen Spielmobilaktion bei. Bereits zum vierten Mal in Folge unterstützte die Sparkassenstiftung den KJR mit 150 Euro pro Ort. „Ohne die finanzielle Hilfe wäre die Aktion in diesem Rahmen kaum möglich“, erklärt der KJR-Vorsitzende. Denn nach wie vor ist der Spielmobiltag für die Kinder kostenlos.