KJR-Vorstandsriege wieder gewählt

Die wiedergewählte Vorstandschaft mit Ehrengästen von links Leiter des Amtes für Jugend und Familie Manfred Weindl, Kassenprüfer Gerhard Schreiner, Kreisrat Horst Lackner, Kassenprüfer Thomas Eiglsperger, Kreisrätin Anita Hölzl, Bürgermeister Wolfgang Grubwinkler, die Vorstandsmitglieder Thomas Asböck, Anna-Lena Holzapfel, Marion Richter, Heiner Soffel und Stephanie Klampfer, KJR-Vorsitzender Bernhard Eiglsperger, Kommunale Jugendpflegerin Isabella Maier, stv. KJR-Vorsitzende Elisabeth Heublhuber und stv. Vorsitzender vom THW Andreas Hamberger.

Bernhard Eiglsperger bleibt weitere zwei Jahre Vorsitzender beim Kreisjugendring Rottal-Inn. In der Frühjahrs-Vollversammlung bestätigten die Delegierten den DPSG-Vertreter in seinem Amt. Neben Eiglsperger wurde auch die restliche Vorstandschaft bei der von Jugendamtsleiter Manfred Weindl geleiteten Neuwahl in ihren Ämtern bestätigt. Als seine Stellvertreterin bestätigten die Delegierten Elisabeth Heublhuber von der Bläserjugend. Auch die weiteren Vorstandsmitglieder Marion Richter (Bläserjugend), Stephanie Klampfer (Schützenjugend), Michaela Esterl (BDKJ), Anna-Lena Holzapfel (verbandlos), Thomas Asböck (DGB-Jugend) und Heiner Soffel (Evangelische Jugend) wurden wieder gewählt. Als Kassenprüfer sind weiterhin Thomas Eiglsperger und Gerhard Schreiner tätig.

„2017 war ein ereignisreiches Jahr beim Jugendring“, berichtete Elisabeth Heublhuber. In der Betriebshalle des THW Eggenfelden blickte die alte und neue stellvertretende Vorsitzende auf die wichtigsten Ereignisse des Vorjahres zurück. Traditionell standen als Übernachtungsmaßnahmen die Schlittentage mit der OBA, die Erlebnistage in den Osterferien und das Zeltlager im Sommer auf dem Programmzettel. Besonders hervor hob Heublhuber die Spielmobilaktion in 14 Gemeinden in den Sommerferien. Ein Highlight waren erneut die Spieletage, die gemeinsam mit der Kommunalen Jugendarbeit in Gern stattfanden. „Mit rund 2800 Besuchern gab es wieder einen neuen Rekord“, freute sich Heublhuber. Zufrieden zeigte sie sich auch mit der Kooperationsmaßnahme „Camp Fokus“ in den Pfingstferien, die in Zusammenarbeit mit Jugendringen und Kommunalen Jugendämtern des Bezirks Niederbayern durchgeführt wird. Natürlich bot der KJR in Zusammenarbeit im der Kommunalen Jugendarbeit wieder Schulungen und Seminare für Jugendleiter und Ehrenamtliche, wie etwa einen Erste-Hilfe-Kurs an. Ihr Dank galt vor allem Renate Harlander vom Kommunalen Jugendamt, die für die pädagogische Betreuung der Maßnahmen verantwortlich ist. Nicht unerwähnt ließ Heublhuber die gute Kooperation mit dem Amt für Jugend und Familie, dem Landkreis sowie Isabella Maier von der Kommunalen Jugendarbeit. Einen Dank richtete sie auch an die vielen Ehrenamtlichen die im Landkreis mit den Jugendverbänden mit großem Engagement in der Jugendarbeit tätig sind und zeigte an einigen Beispielen, was dort alles geleistet wird. Unter anderem erwähnte sie die Friedenslichtaktion der Jugendfeuerwehr und die Jubiläumsfahrt der DPSG nach England.

Die Vorstandsmitglieder waren nicht nur während ihrer monatlichen Vorstandssitzungen aktiv. Nachdem in der letzten Frühjahrsvollversammlung angeregt wurde, die Homepage zu verbessern, hat sich ein Arbeitskreis um eine moderne Fassung bemüht. „Seit Mitte letzten Jahres ist die neue KJR-Webseite online“, so Heublhuber. Einstimmig entlastet wurde die Vorstandschaft nach der Feststellung der Jahresrechnung des KJR für das Finanzjahr 2017.

„Ihre Arbeit und ihr Engagement sind wichtig. Denn Ehrenarbeit ist nicht selbstverständlich“, dankte Manfred Weindl. Der Leiter des Amtes für Familie und dankte im Namen der kurzfristig erkrankten stv. Landrätin Plattner den Jugendverbandsvertretern. Der Landkreis unterstütze dies auch mit der Einstellung eines Geschäftsführers, der ab 1. Oktober seine Arbeit beim KJR aufnehmen werde.

Nach den Neuwahlen informierte Isabella Maier noch kurz über neue Formulierungen beim Jugendschutzgesetz und machte gleich weiter mit vielen Infos über das THW. Die Kommunale Jugendarbeiterin ist Mitglied beim THW Eggenfelden. Maier präsentierte den knapp 30 Delegierten der Rottaler Jugendverbände und den Ehrengästen, darunter Eggenfeldens Bürgermeister Wolfgang Grubwinkler und Kreisrätin Anita Hölzl, im Anschluss an die Versammlung die Vereinsräume an der Lauterbachstraße. Der THW Eggenfelden ist mit seinen derzeit 40 aktiven Mitgliedern ist einer von insgesamt 668 Ortsverbänden in Deutschland mit knapp 80 000 ehrenamtlichen Helfern. „Im Landkreis Rottal-Inn gibt es in Eggenfelden und Simbach insgesamt zwei Ortsgruppen“, erklärte Maier. Wie die Kommunale Jugendpflegerin weiter informierte, ist die Struktur des THW weltweit einmalig. Das Technische Hilfswerk gehört als Bundesanstalt organisatorisch zum Geschäftsbereich des Bundesministers des Innern. Jedoch sind nur ein Prozent der Mitarbeiter hauptamtlich für die Behörde tätig.

Das THW wird ähnlich der Feuerwehr per SMS über Einsätze informiert. Zudem gibt es beim THW Eggenfelden auch eine Atemschutzgruppe mit zehn aktiven Atemschutzträgern. Besonders stolz ist Meier auf die derzeit sehr aktive Jugendgruppe und die steigende Frauenquote. Um sich für die Einsätze fit zu machen, wird alle 14 Tage Freitag Abends fleissig geübt. Inhalte sind dann Knotenkunde oder der Umgang mit den vielfältigen Fahrzeugen.