Kreisjugendring bekommt einen Geschäftsführer

Zufrieden nach der Herbstvollversammlung im Pfarrheim Johanniskirchen zeigten sich von links KJR-Vorsitzender Bernhard Eiglsperger, seine Stellvertreterin Elisabeth Heublhuber, Landjugendführerin Bianca Sonnleitner, Bürgermeister Max Meier, Landrat Michael Fahmüller und der Leiter des Amtes für Jugend und Familie Manfred Weindl.

Jahresprogramm, Haushalt und die neue Satzung des Bayerischen Jugendringes (BJR) standen im Mittelpunkt der Herbstvollversammlung des Kreisjugendrings Rottal-Inn.

Ein besonderer Gruß galt neben den zahlreich Delegierten, auch den Gastgebern der KLJB Johanniskirchen. Nach der Frühjahrsvollversammlung im Kolpingheim Gern trafen sich die Delegierten der kreisweit organisierten Jugendverbände des Landkreises Rottal-Inn zur Herbstversammlung im Pfarrheim in Johanniskirchen.

„Im Laufe des kommenden Jahres bekommt der Kreisjugendring einen Geschäftsführer. Damit ist ein jahrzehntelanger Wunsch in Erfüllung gegangen“, freute sich KJR-Vorsitzender Bernhard Eiglsperger. Der Jugendhilfeausschuss hatte sich in seiner letzten Sitzung bereits dafür ausgesprochen. Nun fehlt noch die Zustimmung im Kreistag im kommenden Jahr, wenn der Haushalt verabschiedet wird. „Das ist ein wichtiger Schritt für die Jugendarbeit im Landkreis“, betonte Michael Fahmüller in seinem Grußwort. Damit werde auch die Arbeit der Ehrenamtlichen im Landkreis mit mehr als 30000 verbandlich organisierten Jugendlichen unterstützt. Zugleich dankte das Landkreisoberhaupt allen ehrenamtlich Tätigen für ihre Arbeit in den Vereinen. „Ihr Engagement ist wichtig für unsere Gesellschaft“, lobte Fahmüller. Ein Lob für die Ehrenamtsarbeit in den Jugendverbänden gab es auch von Bürgermeister Max Meier. Das Johanniskirchner Gemeindeoberhaupt betonte, dass durch die Jugendarbeit in den Vereinen die Jugendlichen weniger anfällig für viele Gefahren in unserer Gesellschaft sind: „Was sie dort lernen, hilft ihnen auch auf ihrem späteren Weg“.

„Der Kreisjugendring hat 2017 wieder einiges vor“, betonte Stephanie Klampfer. Das KJR-Vorstandsmitglied informierte gemeinsam mit Renate Harlander, der kommunalen Jugendpflegerin des Landkreises über das Maßnahmenprogramm 2018. In Zusammenarbeit mit der Kommunalen Jugendarbeit stehen wieder Schulungen und Seminare für Jugendleiter, Ehrenamtliche und Betreuer auf der Agenda. Das Vorstandsmitglied kündigte einige Jugendfahrten etwa nach Passau und München an. Auch Kooperationsmaßnahmen, wie das äußerst erfolgreiche „Camp Fokus“  mit anderen Jugendringen und Kommunalen Jugendämtern des Bezirks Niederbayern oder der inklusiven Tagesfahrt mit der Offenen Behindertenarbeit Rottal-Inn (OBA) werden wieder stattfinden. Dazu kommen wieder ein Zeltlager, die Ostererlebnistage und die Spieletage im Oktober. Auch das Spielmobil wird in den Sommerferien unter der Leitung von Christina Bauer wieder in mehreren Gemeinden Station machen.

Und was macht die KLJB Johanniskirchen? Eine ziemliche Menge, wie Bianca Sonnleitner darstellte. „Wir haben aktuell knapp 100 Mitglieder, von denen etwa 50 immer aktiv sind. Damit sind wir die derzeit größte Landjugendgruppe in der Diözese Passau“, berichtete die Landjugendführerin sichtlich stolz. Zum umfangreichen Jahresprogramm der Landjugendgruppe gehören neben den regelmäßigen Gruppenstunden etwa die traditionellen Landjugendspiele, das Weinfest und eine Bildersuchfahrt. Im Mittelpunkt der Landjugendarbeit stehe dabei immer das Miteinander. Zudem hob Sonnleitner den guten Kontakt zu den anderen Johanniskirchnern Vereinen hervor. In diesem Jahr haben die Jugendlichen ihre Gruppenräume im Pfarrheim auf Vordermann gebracht. Im Anschluss präsentierten die Landjugendler den Delegierten ihre Räumlichkeiten.

Vor kurzem hat die BJR-Vollversammlung in München eine neue Satzung beschlossen. Welche Auswirkungen diese auf die Verbände und die Jugendringe in ganz Bayern hat, darüber informierte KJR-Verwaltungsangestellte Christian Hamberger. In Folge dessen beschlossen die Delegierten auch die neu gestaltete Geschäftsordnung für den Kreisjugendring. Einstimmig sprachen sich die Vertreter der Rottaler Jugendverbände zudem für den KJR-Haushaltsplan 2018 aus.

Am Ende teilte Eiglsperger mit, dass der KJR vor kurzem mit einer neuen Homepage online gegangen ist und auch im kommenden Jahr Kinder von Familien die vom Hochwasser betroffen waren, weiterhin kostenlos an den KJR-Maßnahmen teilnehmen können.

Zufrieden nach der Herbstvollversammlung im Pfarrheim Johanniskirchen zeigten sich von links KJR-Vorsitzender Bernhard Eiglsperger, seine Stellvertreterin Elisabeth Heublhuber, Landjugendführerin Bianca Sonnleitner, Bürgermeister Max Meier, Landrat Michael Fahmüller und der Leiter des Amtes für Jugend und Familie Manfred Weindl.