Spieletage in Gern eröffnet

„Schlag den Promi!“ lautete das Motto beim Eröffnungsabend des Spieleevents in Gern. Sechs Kinder warteten schon auf ihre „großen“ Kontrahenten. Die „Promi-Schar“, bestehend aus Eggenfeldens Bürgermeister Wolfgang Grubwinkler, Reserl Sem, Manfred Weindl, den Leiter des Amtes für Jugend und Familie, stv. Landrätin Edeltraud Plattner, Wolfgang Schmid, stv. Vorstandsmitglied der Sparkasse Rottal-Inn und Bernhard Eiglsperger, Vorsitzender des Kreisjugendring Rottal-Inn, musste alles geben. Keine einfache Aufgabe für die „Großen“. Denn beim Turmbau oder besser beim Turmabbau zeigte sich, dass die jungen Spieletagbesucher ihren erwachsenen Gegnern absolut überlegen waren. Keiner der Promis konnte sich in den Duellen durchsetzen. In der Finalrunde bei „Plitsch Platsch Pinguin“ blieben Patrick Preuß, Carina März, Pia Brinninger und Ryan Duffy unter sich. Am Ende freute sich Corinna März, als ihr Spielgegner aus der Vorrunde, Bürgermeister Wolfgang Grubwinkler, ihr ein großes Spielepaket überreichte. „Immerhin habe ich gegen die spätere Siegerin verloren“, tröstete sich das Eggenfeldener Stadtoberhaupt. Grubwinkler ist gemeinsam mit Landrat Michael Fahmüller Schirmherr des fünftägigen Events.

„Die Spieletage bieten eine wichtige Möglichkeit mit Gleichgesinnten ganz persönlich zu spielen und nicht über die Medien“, lobte Wolfgang Grubwinkler. „Ich freue mich jedes Jahr auf die Spieletage, sie bieten eine tolle Anregung für Jung und Alt“, erklärte stv. Landrätin Edeltraud Plattner. Zum siebten Mal organisieren Kreisjugendring Rottal-Inn und die Kommunale Jugendarbeit Rottal-Inn das Event. Auch Landtagsabgeordnete Reserl Sem dankte dem KJR-Team und den beiden Kommunalen Jugendpflegerinnen für ihr großes Engagement. Schon an den ersten beiden Tagen war der Gotische Kasten fest in der Hand von hunderten Spielebegeisterten. Am Vormittag strömten jeweils 15 Schulklassen in den Spieltempel und auch an den Nachmittagen und Abenden hatten die Spieletagehelfer gut zu tun. „Schön, dass die Spieletage auch heuer wieder so gut angenommen werden“, freute sich Bernhard Eiglsperger.