Besucherrekord bei Spieletagen

Spielen bringt die Menschen zusammen –Egal, ob Jung oder Alt. Das bewiesen wieder die 7. Spieletage des Kreisjugendring Rottal-Inn (KJR) und der Kommunalen Jugendarbeit (KoJa) Rottal-Inn. Mehr als 2700 Besucher zog es in der ersten Oktoberwoche von Mittwoch bis Sonntag in den Gotischen Kasten nach Gern. In der letzten Vorstandssitzung wurde noch einmal auf das jährliche Großereignis zurück geblickt.

„Das sind wieder zweihundert Besucher mehr als letztes Jahr“, freut sich KJR-Vorsitzender Bernhard Eiglsperger über den Zulauf. 2016 zählten die Organisatoren etwa 2500 Spielebegeisterte. „Am Samstag und Sonntag war besonders viel los. So viele Besucher, wie an diesen beiden Tagen hatten wir noch nie“, berichtete die Kommunale Jugendpflegerin Isabella Maier von der KoJa. Da kamen die Spieletagehelfer auf der Bühne mit der Spielekontrolle kaum mehr hinterher. Schon die Tage vorher zeichnete sich ab, dass die Erfolgsgeschichte des Events in Eggenfelden weiter geschrieben werden würde. Täglich herrschte Hochbetrieb an den Spieltischen bei der mittlerweile siebten Auflage der Spieletage in Gern. Wie auch letztes Jahr standen diese unter der Schirmherrschaft von Landrat Michael Fahmüller und Bürgermeister Wolfgang Grubwinkler. Ging es bei der offiziellen Eröffnung am Mittwochnachmittag fast noch ruhig zu, herrschte an den Vormittagen bereits emsiges Treiben auf den zwei Stockwerken. Von Mittwoch bis Freitag machten sich täglich 15 Schulklassen auf den Weg nach Gern.

„Schon da war immer unglaublich viel los“, so Isabella Maier, Hauptorganisatorin des fünftägigen Spielemarathons. Aber dann kam das Wochenende. Schon am Freitag ging es den Nachmittag über hoch her und auch am Abend waren noch sehr viele Spieletische besetzt. Gerade die Spielezeiten am Abend werden nach wie vor hervorragend angenommen. Vor allem der Abend am Samstag, an dem bis 1 Uhr Nachts gespielt werden konnte war heuer bestens besucht. „Gegen 22 Uhr waren immer noch mehr als hundert Spielebegeisterte an den Tischen zu finden. Da herrschte halt etwas mehr Ruhe für länger andauernde Spiele“, meint die Kommunale Jugendpflegerin Renate Harlander. Und so war Samstag und Sonntag kaum ein freier Platz im Gotischen Kasten zu finden. Kein Wunder, denn die Auswahl an Brett- und Kartenspielen war wieder riesig. Mehr als tausend Spiele sind mittlerweile im Spielefundus der Organisatoren zu finden. Und jedes Jahr kommen die neuesten Spieleerfindungen dazu. Zusätzlich fanden sich auf beiden Ebenen mehrere Großspiele wie Mensch Ärgere Dich nicht, Schach, Vier gewinnt oder die große Kugelbahn „Cuboro“ zum selber bauen. Und es standen immer Helfer bereit, die im Fall der Fälle beim Spielen mithalfen.

Ergänzend zum Angebot des KJR und der KoJa waren auch einige Spieleverlage vertreten, die sich und ihre Neuheiten vorstellten und natürlich beim Spielen mithalfen.

Guten Anklang fanden auch die Spieleturnier und Spieleschulen. „Ein Renner sind jedes Jahr die Großspiele“, findet Eiglsperger. Da gibt es genügend. Sehr beliebt ist Schach und fast rund um die Uhr wird das große „Vier gewinnt“ im Erdgeschoss gespielt. Aber auch das große „Mensch Ärgere Dich Nicht“ und das Riesenmikado im ersten Stock fanden Riesenanklang. Was die Verantwortlichen besonders freute: Es waren viele Familien und Gruppen da, die gemeinsam gespielt haben.

Wie jedes Jahr wurde auch wieder ein Preisrätsel angeboten. Dieses Mal mussten die Besucher zwei Bilder vergleichen und Fehler finden. Ein schönes Paket mit Spielen und Sachspenden von WIR-Geschäften in Eggenfelden haben gewonnen: Barbara Maier und Chara-Janina  Fuchs, beide  Hebertsfelden; Oliver Lill Oliver, Massing, Jannik Weislmeier, Eggenfelden und Antonia Gaishauser,  Wurmannsquick.

Ein großes Lob sprach Renate Harlander auch den Vorstandsmitgliedern aus, die vor allem beim Auf- und Abbau fleißig mitgeholfen haben:  „Das hat so gut und schnell geklappt wie noch nie.“ Einen herzlichen Dank sprach KJR-Vorsitzender Bernhard Eiglsperger den beiden Kommunalen Jugendpflegerinnen, den Sponsoren und Unterstützern, besonders der Stadt Eggenfelden sowie den mehr als 30 Spieletagehelfern für ihr Engagement, aus.