Spielmobil hat allen viel Spaß gemacht

Spielmobil hat allen viel Spaß gemacht

Zum 27. Mal war das Spielmobil des Kreisjugendrings  heuer in den Ferien im Landkreis unterwegs. Auch dieses Jahr sind die Organisatoren mit dem Verlauf der Tour mehr als zufrieden. Mit dabei waren 322 Kinder in 14 Gemeinden. Finanziell unterstützt wurde die Aktion von der Sparkasse.

„Es ist von Anfang an sehr gut gelaufen“, freut sich Christina Bauer. Die Erzieherin ist seit diesem Jahr beim Kreisjugendring (KJR) für die beliebte Sommerferienmaßnahme zuständig. Nach einer Unterbrechung vor vier Jahren hat sich das Spielmobil wieder in den Gemeinden des Landkreises etabliert. Renate Harlander, die Kommunale Jugendpflegerin des Landkreises, war damals hauptverantwortlich für die Neuausrichtung der Aktion, die 2015 mit neuem Konzept an den Start ging.

Drei Wochen lang macht seitdem das KJR-Betreuerteam je einen Vormittag in 14 Gemeinden des Landkreises Station. Den ersten Halt legte das Spielmobil heuer in Wurmannsquick ein. Danach folgten dreizehn weitere Orte bis schließlich in Triftern um 13 Uhr das letzte Kind abgeholt und das letzte Spiel aufgeräumt worden war.

Die meisten Kinder haben heuer in Falkenberg mitgemacht. „Da waren es 36“, berichtet Bauer. So zogen die Verantwortlichen ein mehr als positives Fazit nach Ablauf der Aktion. Kein Wunder bei insgesamt 322 betreuten Kindern an 14 Vormittagen. Im letzten Jahr waren es mit 324 Kindern fast genauso viele. Von 8 bis 13 Uhr konnten Eltern ihre Kinder zur Betreuung vorbeibringen. Und für die war ein umfassendes Programm vorbereitet.

„In einer Stunde Spiel kann der Mensch mehr lernen als in einem ganzen Leben Gespräch“, zitiert Christina Bauer Platon. Und nach diesem Motto ging es täglich richtig los mit gemeinsamen Spielen. Aus vier Angebotsbereichen konnten die Kinder auswählen:  Basteltische, sportliche Bewegungsspiele, Brettspiele und Mittelalterspiele.  Genutzt wurden meist die Turnhalle oder nach Möglichkeit und Wetter die Spielplätze vor Ort.

Nach einer Brotzeitpause folgten Lauf- und Bewegungsspiele, die sich die Kinder wünschen durften. Aber auch zum Training von Körperbeherrschung und Geschicklichkeit war das Spielmobil mit Stelzen, Seilen und Jonglier-Utensilien ausgerüstet. Ruhiger wurde es bei den Brettspielen und an den Basteltischen. „Die Kinder waren alle begeistert. Vor allem weil sie viel selbstständig spielen und basteln konnten“, meint Elisabeth Heublhuber, die stellvertretende Vorsitzende des KJR. Und weil Spielen und Kreativsein hungrig macht, gab es Mittags Würstel und Semmeln für die sechs bis zehn Jahre alten Mädchen und Jungen.

„Die Kinder haben das Spielmobil mit großer Begeisterung angenommen“, zog Christina Bauer nach dem letzten Halt zufrieden Bilanz. Vor allem die Mittelalterspiele wie  „Burg erobern“ mit Luftballonschwertern waren sehr beliebt. „Wichtig ist, dass die Kinder Spaß an der Aktion haben“, betont KJR-Vorsitzender Bernhard Eiglsperger. Und den hatten sie.

Insgesamt bestand das Spielmobilteam aus 16 Betreuern und Betreuerinnen, von denen meist vier bis sechs vor Ort waren. Einen herzlichen Dank richtet Eiglsperger an die 14 Gemeinden für die gute Zusammenarbeit sowie an die Sparkasse Rottal-Inn.  Bereits zum dritten Mal in Folge unterstützte die Sparkassenstiftung den KJR mit 150 Euro pro Ort. Auch 2017 waren es somit wieder 2100 Euro. „Ohne die finanzielle Hilfe wäre die Aktion in diesem Rahmen kaum möglich“, erklärt der KJR-Vorsitzende. Denn für die Kinder ist das Programm kostenlos.

 

Letzte Spielmobilstation war Triftern. Dort schaute auch Bürgermeister Walter Czech vorbei